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FAQ häufig gestellte Fragen

Kombucha Getränk

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Kombucha

Original-Kombucha.de - Erzeuger-Direktverkauf - www.original-kombucha.de

  • Kombucha oder Wasserkefir?

Kombucha ist einzigartig und ein Welllnessegtränk, das Sie täglich und zu jeder Zeit trinken können. Wasserkefir wird auch mit Mikroorganismen hergestellt, enthält aber bis zu 4% Alkohol, eine Menge, die in Bier vorkommt und ist daher nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Kombucha hingegen enthält nur ca. 0,5% Alkohol, eine Menge, die in Orangensaft oder in alkoholfreiem Bier vorkommt. Kombucha ist daher auch für Kinder uneingeschränkt geeignet, besonders wenn Sie Kombucha in Tee ohne Teein (Coffein), also z.B. mit Früchte- oder Kräutertee herstellen.

  • Wieso schwimmt der Pilz nicht an der Oberfläche im Gärglas?

Der Kombucha-Teepilz schwimmt oft an der Oberfläche im Gärgefäß und kann auch sinken. Das ist nicht zu kontrollieren. Oft steigt er im fortgeschrittenen Gärprozess wieder an die Oberfläche, wenn sich Kohlensäure gebildet hat.

Sinkt der Pilz, bildet sich an der Oberfläche im Gärglas ein neuer Pilz. Dann entstehen Blasen und Schaum. Das ist normal und vollkommen natürlich und nicht zu verwechseln mit Schimmelbildung. Der absinkende Pilz ist nach wie vor aktiv und vollkommen gesund.


  • Wie viel Zucker braucht Kombucha?

Im Durchschnitt benötigt der Pilz 80 g - 100 g Zucker je Liter Teeansatz. Wenn Sie den Kombucha-Teepilz längere Zeit nicht verwenden, fügen Sie 120 g Zucker je Liter dazu. Erschrecken Sie nicht über die Zuckermenge. Der Zucker wird zum größten Teil von dem Kombucha-Teepilz umgewandelt in die wertvollen und erwünschten Inhaltsstoffe. Der Pilz ernährt sich von Zucker und Teebestandteilen.

  • Welche Zuckersorten sind geeignet?


- kristalliner, brauner Rohrohrzucker
aus Zuckerrohr ist sehr empfehlenswert. Mineralstoffe machen braunen Zucker aus Zuckerrohr gehaltvoller als weißen Haushaltszucker und das Kombucha-Getränk bleibt klar.

- weißer Haushaltszucker ist die preisgünstigste Variante und kann mit sehr guten Ergebnissen verwendet werden.

- getrockneter Zuckerrohrsaft (Vollrohrohrzucker)* ergibt ein Kombucha-Getränk, das getrübt ist durch die Bestandteile im Zucker mit dem Geschmack des Vollrohrzuckers.

- Zuckerrübensirup* (z.B. "Grafschafter Goldsaft") färbt den Kombucha-Teepilz noch dunkler als Vollrohrohrzucker. Das Kombucha-Getränk nimmt den Geschmack des Zuckerrübensirups an, sehr ähnlich wie mit Melasse.

- Melasse* ist vergleichbar mit Zuckerrübensirup und erzielt ähnliche Ergebnisse (Melasse besteht aus Pflanzenbestandteilen der Zuckerrübe, die bei der Herstellung von weißem Haushaltszucker zurück bleiben).

-(Vollrohorzucker, Zuckerrübensirup und Melasse regen den Wachstumsprozess der Kombucha-Teepilzes an)

- Ahorn Sirup
ist die Luxus-Variante für die Herstellung des Kombucha-Getränkes. Ahorn Sirup wird aus dem Saft der bekannten Ahorn Bäume gewonnen. Er verleiht dem Kombucha-Getränk die edle Note des Ahorn Sirups. Mit Ahorn Sirup hat Kombucha die Klasse eines extravaganten Erfrischungsgetränks. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall. Jetzt NEU von Original-Kombucha.de: der Original-Kombucha-Teepilz gewachsen in nur mit Ahorn Sirup gesüßtem Tee !!!

- Honig
bietet keinen geeigneten Lebensraum für den Kombucha-Teepilz.

- Stevia ist ein natürlicher Süßstoff mit hoher Süßkraft und als Alternative zum Süßen geeignet. Kombucha jedock kann sich nicht mit Stevia entwickeln.

Die Zuckersorte können Sie von dem Hersteller verwenden, der Ihnen am Liebsten ist. Hier Unterschiede für die Kombucha-Herstellung zu finden ist in Verbindung mit verschiedenen Teesorten Ihren Vorlieben belassen und Ihrer Experimentierfreudigkeit. Experimentieren können Sie natürlich auch mit Kombinationen verschiedener Süßungsmittel und herausfinden, was Sie mögen.

  • Welche Teesorten sind geeignet?

Der Klassiker ist grüner Tee. Geschmacklich ist die Kombintion von Grünem Tee und Schwarztee sehr zu empfehlen. Sie können aber auch Kräutertees und Früchtetees verwenden. sollten aber darauf achten, dass keine Kräuter oder Früchte mit stark ätherischen Ölen dabei sind, wie z. B. Pfefferminze, Zitronenmelisse, Melisse, Thymian, Rosmarin, Salbei, Kamille, Fenchel, Orangen- und Zitronenschalen etc., da diese sich negativ auf die Symbiose des Pilzes auswirken können, vor Allem bei längerem Gebrauch. Bei geringem Anteil ist auch deren Verwendung möglich. Wenn Sie über die Höhe des Anteils unsicher sind, behalten Sie Sicherheitshalber einen Teil des Pilzes zurück. (Die Menge soll zwischen 5-10 g , das sind 2-4 TL / l liegen). Wichtig: Keine künstlich aromatisierten Tees verwenden!

Bewährte Kräuter und Früchte sind: Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn, Wegerich, Brombeerblätter, schwarze Johannisbeerblätter, Schachtelhalm, Walderdbeerblätter, Königskerzenblüten, Ringelblume, Holunderblüten, Johanniskraut und auch Hagebutte und Hibiskus auch mit geringen Anteilen von Orangen- und Zitronenschalen.

  • Wann ist das Kombucha Getränk fertig?

Die Geschwindigkeit des Gärprozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das sind die Zusammensetzung der Pilzkultur (Hefearten und Essigsäurebakterien), Größe und Form der Gärgefäßes (Oberflächenausdehnung), möglicher Sauerstoffzutritt, Luftzusammensetzung (Schadstoffe), Wasserqualität, Teebeschaffenheit, Zuckermenge, und die Raumtemperatur. Besonders durch warmen Temperaturen im Sommer wird der Gärprozess beschleunigt. Die Gärdauer beträgt im Durchschnitt 10 Tage. Wer mehr Süße möchte kann das Getränk auch schon nach 4 Tagen probieren, wer es sauer mag, lässt das Getränk auch schon mal 14 Tage reifen.

  • Was ist bei der Herstellung noch zu beachten?

Bei der Herstellung sollten Sie sehr sorgfältig auf Sauberkeit und Hygiene achten. Spülmittelrückstände und Chemikalien sind schädlich für den Pilz. Kombucha kann mit Fremdkeimen und Schimmelpilzen verunreinigt werden. Das passiert jedoch selten. Bei Schimmelpilzbildung sollte die gesamte Kultur weggeworfen werden. Man kann versuchen, den Pilz mit Obstessig zu reinigen und dadurch vor Schimmelbefall zu retten. Ich habe das nach fast 20- jähriger Erfahrung mit der Kombuchaherstellung allerdings noch nie erlebt. Die Säurebildung ist wie ein Selbstschutz und behindert Schimmelbildung effektiv.

  • Wie viel Kombucha kann ich täglich trinken?

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  • Welche Farbe hat der Pilz?

Die Farbe des Pilzes schwankt zwischen beige und hellbraun oder ist rosa bis rot. Die Farbe hängt von der Teesorte ab. Bei grünem oder schwarzem Tee färbt sich der Pilz beige bis hellbraun. In Tee mit hohem Anteil an rotem Farbstoff färbt sich der Pilz rosa bis rot. Durch sein ständiges Wachstum ändert der Pilz seine Farbe immer entsprechend der aktuell verwendeten Teesorte.

  • Wann ist der Pilz alt und sollte nicht mehr verwendet werden?

Ältere Pilzschichten werden dunkeler, weil sie zunehmend mehr Farbe des Tees annehmen. Sie werden zunehmend inaktiv und bilden sich an der Unterseite des Pilzes. Diese dunkleren Schichten sollten entfernt und z.B. auf dem Kompost entsorgt werden. Behalten Sie die obere, hellere Schicht zurück. Der Pilz sollte zwischen 0,5 und 3 cm dick sein. Bildet sich ein neuer Pilz auf der Oberfläche, können Sie diesen verschenken, oder im Gefäß belassen.

  • Wie verhindere ich Schimmelbildung und was ist bei Schimmelbefall zu tun?

1. Ausreichende Ansäuerung
ist das Wichtigste, um Schimmelbildung zu vermeiden. Achten Sie deshalb unbedingt bei jedem neuen Kombucha-Ansatz darauf, diesen mit mindestens 10% fertigem Kombucha Getränk anzusäuern und das Gärglas sorgfältig und luftdurchlässig abzudecken. Die Säure ist der natürliche Feind des Schimmels.
2.
Kein Obst in der Nähe des Gärglases lagern.
Auf Obst kann sich leicht Schimmel bilden und den Kombucha befallen.
3.
Stellen Sie den Kombucha nicht in die Nähe von Topfpflanzen.
Auch hier bildet sich schnell Schimmel und kann den Kombuch befallen.

Wenn Sie dies beachten, ist Schimmelbildung im Grunde nicht mehr möglich.

Auf der Oberfläche des Kombucha können weiße, schaumige Bereiche entstehen
, die auch Blasen bilden. Dies ist kein Schimmel sondern Folge des Gärprozesses, in dem ein neuer Pilz an der Oberfläche heranwächst. Schimmel unterscheidet sich hiervon durch Härchenbildung meist in grünlicher, grauer oder weißer Farbe.

Wenn Sie Härchenbildung beobachten, lagern Sie den befallenen Pilz über Nacht in Obstessig nachdem Sie ihn gründlich mit Obstessig abgewaschen haben. Dann können Sie einen neuen Gärprozess starten und sollten den Kombucha-Teepilz bei wiederholter Schimmelbildung entsorgen und oder, wenn Sie gleich ganz sicher gehen wollen, sich eine neue Kombucha Kultur besorgen

  • Welche Beschaffenheit hat der Kombuchapilz?

Der Pilz ist so weich wie ganz weiches Gummi und ist trotzdem fest. Er kann eine sehr glatte Oberfläche ausbilden, oder auch sehr uneben sein. Es können auch bei der Säurebildung im Gärprozess Löcher im Pilz entstehen. Das sind normale Erscheinungsformen. Ältere und dunkler gewordene Bestandteile können Sie großzügig entfernen. Die können absterben und faulig werden.

Der Pilz
wächst in mehr oder weniger fest miteinander verbundenen Schichten. Diese können manchmal leicht voneinander gelöst werden, können aber auch fest verwachsen sein. Wenn Ihnen der Pilz einreißt, wenn Sie ältere Schichten abtrennen, ist das kein Problem. Nach oben wächst immer wieder ein neuer Pilz.

Ein
vitaler dünner Pilz erfüllt seine Aufgabe ebenso gut wie ein dicker Pilz. Wichtiger als die Dicke ist die Ausdehung an der der Oberfläche.

Von Original-Kombucha.de erhalten Sie ausschließlich ganz junge Pilze
mit einheitlicher rosa Färbung. Diese haben noch nie Ableger gebildet und dadurch keine dunkel verfärbte Schicht.

  • Wie oft kann der Kombucha Teepilz wieder verwendet werden?

Der Pilz verjüngt sich nach oben. Er wächst ständig und Sie können ihn im Grunde endlos lange verwenden. Sinkt der Pilz im Gärgefäß, bildet sich an der Oberfläche ein neuer Pilz. Den alten Pilz, solten Sie dann entsorgen, wenn der neue stabil genug ist und eine ausreichende Dicke (ca 0,5 -3 cm) erreicht hat. .

  • Wie kann der Pilz gelagert werden, wenn ich längere Zeit unterwegs bin?

Wenn Sie über längere Zeit keinen Kombucha herstellen möchten oder in Urlaub fahren, können Sie den Pilz auch über 4 Wochen im befüllten Gärgefäß lassen. In diesem Fall fügen Sie dem Tee etwas mehr Zucker zu, also ca. 120g je Liter. Dann wird aus dem Tee hochwertiger Essig. Den können Sie wie anderen Küchenessig verwenden.

Sie können den Pilz für diese Zeit auch im
Kühlschrank in gezuckertem Tee lagern. Sein Stoffwechselprozess wird dann verlangsamt und der Pilz geht in eine Ruhephase. Nach längerer Lagerung kann er sich dunkel verfärben, wird dann aber in frischer Nährflüssigkeit wieder aktiv und kann wie zuvor weiter verwendet werden. Das kann allerdings einige Tage dauern. Die Aufbewahrung außerhalb des Kühlschrankes halte ich für besser.

  • Was mache ich mit älteren Pilzschichten, kann ich diese verwenden?

Ältere, aber noch aktive Teile des Pilzes können Sie zur Hautpflege verwenden. Geben Sie den Pilz in einem Mixer und machen Sie einen Brei daraus. Diesen Brei können Sie als Gesichtsmaske verwenden. Probieren Sie es einfach aus.


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